Nähe

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In Frauentempeln kommt man sich wirklich sehr nah. Das kann eventuell Widerstände auslösen. Innere Schutzmechanismen  treten in Aktion.

Die innere Stimme sagt: „Achtung, Eindringling! Terrain verteidigen!“ Vielleicht gibt es sogar den einen oder anderen subtilen Fluchtreflex…..

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Nähe macht berührbar…Nähe bricht etwas in uns auf…Nähe kann verunsichern.
Nähe braucht Mut und Hingabe.
In der Nähe liegt eine große Chance, zu wachsen.
Wachsen jedoch bedeutet, dass die Schale aufbrechen muss, dass ich mutig neues Terrain erkunde, dass ich mich zeige, wie ich bin -ohne Schale…..ohne Maske…ohne Rüstung.

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Wenn ich dabei die Erfahrung mache, dass ich einfach so sein darf, wie ich bin, stärke ich mein Vertrauen in mich selbst und ermuntere ich gleichzeitig die anderen, es auch zu tun -authentisch zu sein. Wahrhaftig. Wir müssen einander nicht vorspielen, wie intelligent, wie erfolgreich oder wie spirituell wir sind.

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Mir selbst ist während der Tempelpraxis klar geworden, das die Nähe, die ich mir im Umgang mit Anderen erlaube, auch etwas mit meiner Nähe zu mir selbst zu tun hat -und umgekehrt.

Durch die Übungspraxis mit anderen Frauen lerne ich mich selbst besser kennen, komme mir näher. Und indem ich mich selbst besser kennenlerne und spüre, mich selbst immer mehr als heil und ganz und vollkommen integer erkenne, weil alle meine Anteile gesehen und gewürdigt werden und  willkommen sind, braucht es immer weniger energiezehrende Vermeidungsstrategien  und Abwehr.
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Das Ergebnis ist Authentizität, ein gefestigtes und gelassenes „in mir zu Hause sein“.

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Wenn ich die Erfahrung mache, dass ich in meinem So-Sein akzeptiert, ja sogar gewertschätzt und geliebt werde, ganz egal, ob ich gerade zurückhaltend, traurig, wütend oder widerspenstig bin, kann ich gefestigter und gelassener auf andere zugehen, kann ihnen näher sein, kann ihnen ebenso erlauben, so zu sein, wie sie sind. Welch eine Entspannung…..
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Nähe kann andererseits nicht erzwungen werden. Und gerade die Übungen der Tempelpraxis ermöglichen es, ganz genau hinein zu spüren, wo persönliche Grenzen sind.

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Ich lade euch ein, sie auszuloten und sie euch selbst zu zu gestehen -und auch im Alltag genauer hinzuspüren, wo ein Blick oder eine Umarmung zu lang für euch ist, wo der nötige Abstand (auch im übertragenen Sinne) nicht eingehalten wird…
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Übe dich in Güte mit dir selbst.

Es gibt nichts zu verändern, zu reparieren;

nichts zu analysieren oder zu verbessern.

Du bist wie du bist.

Ein einzigartiger Ausdruck der Schöpfung.

Ein Wunschkind des Göttlichen.

Du bist du.

~ Claudia@womanesssence

Bild: Mokshadeviyoga

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