Weibliche Führungsqualitäten

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Weibliche Führungskraft brauchst du nicht aus Büchern zu lernen. Sie ist schon in dir angelegt. Es ist nur so, dass du die Verbindung zu ihr verloren hast, weil die männliche Art von Führung sich so sehr in den Vordergrund gedrängt hat.

Führungskraft hat für viele von uns einen bitteren Beigeschmack

Man denkt an psychologische und rhetorische Manipulation, die angewandt wird, um zweifelhafte Ziele wirtschaftlichen  Wachstumswahns zu erreichen und den Menschen und der Erde dabei die letzten Ressourcen abringt. Man denkt an kalte, von der Basis abgetrennte Firmenhierarchien mit Managern und Geschäftsführern, die „menschliche Ressourcen“ nur als Mittel zum Zweck sehen, die es in eine bestimmte Richtung  zu lenken gilt  für einen Egotripp des persönlichen Erfolgs , bei dem es hauptsächlich darum geht, Tempo und  Arbeitsleistung zu erhöhen für abgesteckte Firmenziele.

Und natürlich  wird die männlich dynamische Art von Führung für die Entwicklung der Menschheit nach wie vor gebraucht, nur muss diese sich wieder mit der weiblichen Art von Führung verbinden:

Das männlich Dynamische in Verbindung mit dem weiblich Erhaltenden, welches die Dinge mehr aus einer ganzheitlichen Sicht betrachtet

Jetzt sagst du vielleicht: „Das Erhaltende birgt doch keine Führungskraft in sich.“ Das mag auch so scheinen, denn es ist eigentlich mehr eine Art Einflussnahme. Die weibliche Kraft ist meist subtiler, und kann gerade in dieser Subtilität äußerst kraftvoll sein. Weibliche Kraft kann  auch sehr entschlossen und wild und Respekt einflößend, sogar beängstigend  werden, wenn es um den Erhalt und die Unversehrtheit des Lebens geht.

Die weibliche Kraft vergleiche ich sehr gerne mit einem Fluss. Lies hier mehr dazu: Sei wie das Wasser und hier: Ich bin wie das Wasser und hier: Saraswati -die Göttin des weiblichen Fließens

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Nachdem ich in meinem Artikel Deine innere Führung und Ausrichtung  damit begonnen habe, die für mich maßgeblichen weiblichen Führungsqualitäten zu beschreiben und zusammenzufassen, möchte ich euch heute gerne Teil 2 anbieten.

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Kurz zur Erinnerung die ersten beiden Grundsätze:

1. Lass dich von dir selbst führen.

2. Führe dich selbst. Und zwar dahin, wo du möchtest.

Ausführlichere Gedanken dazu findest du hier: Deine innere Führung und Ausrichtung

 

3. Lerne zu warten 

Triff keine Entscheidung , solange sich etwas nicht klar anfühlt. Übe es, zu warten, das erspart dir unnötigen Frust und du verlierst keine unnötige Zeit und Energie. Blinder Aktionismus blockiert den natürlichen Fluss der Dinge. Nimm dich selbst aus dem Weg.

Es kann zum Beispiel sein, dass lange Zeit kein deutlicher Impuls für eine irgendwann begonnene Sache kommt, dass ein Projekt stagniert. Nimm das so hin. Erzwinge nichts. Entweder kommt der Impuls irgendwann -manchmal plötzlicher als man denkt, oder die Sache braucht einfach noch Zeit, um sich weiter zu entwickeln.

Ich habe gelernt, da ganz auf meine innere Weisheit zu vertrauen. Und meine Erfahrungen geben mir Recht: Es wird alles immer zum richtigen Zeitpunkt fertig. Manchmal auch erst einen Tag oder ein paar Stunden vor Termin.

Manchmal wollen Dinge, die terminlich noch in weiter Ferne liegen, vor anderen Dingen, die relativ zeitnah anstehen, erledigt werden, weil einfach die Zeitqualität passend ist.

Der Unterschied zum üblichen Abhaken von “To-do Listen” ist, dass diese Art von Timing wesentlich effektiver ist, weil es keine Energiestaus -weil keine Widerstände- gibt. Und so fühlt es sich auch an. Wesentlich entspannter, fließender und stimmiger. Und du kannst sicher sein, dass dein Ergebnis “qualitativ” definitiv “hochwertiger”, um nicht zu sagen, höher schwingender ist. Ein Segen für alle, die damit in Kontakt kommen.

Hier mehr dazu: Wie du die Tagesenergie am besten nutzt…

4. Ehre die natürlichen Zyklen

Nimm Zeiten der Stagnation  als Teil des natürlichen Wachstumszyklus hin. Ja, sogar Rückschläge, Verluste und zerbrochene Träume nimm als Humus für deinen nächsten Wachstumszyklus an. Folge der organischen Entwicklung der Dinge. Alles ist stetig im Wandel, die Vorraussetzungen ändern sich, die inneren und äußeren Bedingungen wechseln. Empfange die Geschenke am Wegesrand und lass mit Anmut wieder los, wenn es Zeit ist. So wie die Bäume im Herbst ihre Blätter fallen lassen, ohne großes Aufheben davon zu machen.

Hier findest du dazu drei Lieblingstexte von mir: Innenschau- Das Unerschaffene und Januar und Vom Nichthandeln und eine Meditation: Vom-Unerschaffenen-zur-Schöpfung

…und noch etwas Poesie:

Der Zwischenraum

Ich mag die spirituelle Bedeutung von Zwischenräumen.Der Raum dazwischen, ist der Ort, wo das Neue entsteht.Er ist der Hintergrund, in dem sich Schöpfung  ereignet.

Der Ruhepol.

Zwischenräume sind lebenswichtig.Wir brauchen sie zwischen dem Aus- und Einatmen.Zwischen Ausdehnung und Zusammenziehen.

Der Zwischenraum ist der Umkehrmoment.

Die ausgleichende Kraft.

Die Pause.

Absolute Freiheit.

Die Moment, wo das Pendel weder weiter ausschlägt, noch zurückschwingt

Im Zwischenraum wird sich die Schöpfung ihrer selbst bewusst.

Der Raum dazwischen ist heilig.

Der alte Moment ist vorbei und der neue hat noch nicht begonnen.

Im Zwischenraum ist alles möglich.

Werde still und nimm für ein paar Moment die Pausen zwischen dem Einatmen und dem Ausatmen wahr.Die Momente der Stille, die jedes Mal zwischen Aus- und Einatmen zu spüren sind.

Vielleicht kannst du dann erahnen,  was ich versuchte, in Worte zu fassen.

~ Claudia@womanessence

Bild: Free Stock Public Domain License CCO

Fortsetzung folgt….

 

Noch mehr Gedanken über weibliche Führungskraft findest du hier: Was ist eigentlich weibliche Führungskraft und unter der Rubrik Weibliche Führungskraft.

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