Die innere Patriarchin

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Den mächtigen Ausläufern des voll ausgeprägten Patriarchats vergangener Epochen sind wir auch heute noch ausgesetzt.

Wir Frauen müssen uns unter Anderem mit der inneren Patriarchin befassen, dem unbewussten Anteil, der dem Patriarchat immer noch hörig ist, ohne dass wir es bemerken.

Die innere Patriarchin wird uns gespiegelt durch den Umgang den wir Frauen immer noch untereinander kultivieren,
geprägt durch fehlende Loyalität, Besser-sein-wollen oder -müssen, Herrschsucht, Konkurrenzverhalten, Sabotage, Mobbing, Missgunst, Betrug, Rachsucht, Verachtung, üble Nachrede… ausgelöst durch die Unbewusstheit unerlöster Gefühle, wie Angst, Wut, Schuldgefühle, Neid, Eifersucht, Gier, Minderwertigkeitsgefühle, Scham.

Ausgelöst durch Projektionen, abgelehnte und ungelebte Weiblichkeit in uns selbst, die gesellschaftlichen/kollektiven Prägungen von besser und schlechter, gut und böse, höher und niedriger: Eine Trennung, die sich durch alle nur denkbaren Bereiche unseres Seins zieht -und uns von unserer wahren Natur trennt, weil wir in Wahrheit Wesen der Verbundenheit sind.

Dies spiegelt sich auch in der Tiefe unserer Sehnsüchte wider: Wir sehnen uns alle im Grunde nach der ursprünglichen Verbundenheit mit uns selbst, mit den Anderen, mit dem Göttlichen, mit der ganzen Schöpfung.
Wir sehnen uns nach der grenzenlosen Fülle des Lebens…und genau diese Fülle schließt ihrem reinen Wesen nach nichts aus. Fülle ist die Erfahrung von Ganzheit. Und erst in der Ganzheit unserer Erfahrung werden wir vollständig.

Da gibt es keine Trennung und keinen Mangel.
Besser und schlechter, gut und böse, höher und niedriger heben sich als Erfahrungskriterien in der vollkommenen Akzeptanz auf. Mangel und Minderwertigkeit existieren an diesem Ort nicht mehr.

Ich lade dich ein, jetzt und hier ganz bewusst das Feld schwesterlicher Verletzungen mit deiner höchstmöglichen Berührbarkeit zu betreten, zu der du fähig bist.
Lass uns diesen unbewussten und darum zerstörerischen Teil der dunklen weiblichen Kraft ins Licht der Bewusstheit holen und ihn auf diese Weise erlösen.
All diese abgespaltenen Gefühle und die daraus resultierenden Handlungen, die uns und anderen so viel unnötiges Leid zufügen, sind in ihrer Substanz etwas ganz anderes als sie zunächst erscheinen,
allein das Schattendasein, die Ablehnung macht sie zu etwas Gefährlichem, etwas was anderen und uns selbst nachhaltigen Schaden zufügt.
Als spirituell praktizierende Frauen ist es unsere Übung, in einer verkörperten Praxis tiefer zu erforschen,
was in Wahrheit unter all dem liegt…und diese kostbaren Schätze zu heben.

~ Claudia@womanessence

Bild: Jorge Flores, Unsplash, CC0

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