Mein Sommer mit GAIA MA

Es war ein leuchtender Spätsommer-Vormittag. Das Morgenlicht flutete die Waldlichtung, auf der ich mit Antje im weichen Moosboden stand. Alles pulsierte vor Lebendigkeit, Vögel sangen, ein sanfter Wind ließ die Blätter an den Bäumen tanzen, Ameisen eilten zwischen Tannennadeln ihres Wegs, ein Bussard rief. Wir beide inmitten bemooster Baumkreaturen und flechtenbewachsenen Zweigen, eine Explosion von Grüntönen, ein zauberhaftes Licht, welches nicht von dieser Welt zu sein schien, tauchte alles in eine besondere Magie.

Eine unbeschreibliche Empfindung begann, sich in meinem Inneren auszubreiten…und nach Worten suchend, das Gefühl meiner Herzensfreundin zu beschreiben, formten sie sich -eins nach dem anderen- aus meinem Mund heraus: „Ich kann dieses Gefühl kaum beschreiben,“ sagte ich, „es ist mehr als Glückseligkeit, es ist mehr als Dankbarkeit, es ist viel tiefer, es ist ein Gefühl tiefster Verbundenheit mit allem, was mich in diesem Moment umgibt……“

„Es ist das tiefste Gefühl von Zugehörigkeit, das ich je erlebt habe.“   

Antje nickte mir wissend und wortlos lächelnd zu.

Wir waren viel unterwegs gewesen in diesem wundervollen Sommer, entdeckten viele neue Plätze in der Gegend; und uns bekannte Plätze entdeckten wir ganz neu. Unsere Schritte waren langsam, achtsam, wir hielten an, staunten, blieben da, hielten Raum, schauten tiefer, lauschten, erspürten die Orte… lösten uns auf im Moment.

Wir staunten über die Zeichen und Wunder, die uns begegneten -und vor allen Dingen über die Fülle. Immer war alles da, was wir brauchten, um spontan kleine Rituale an besonderen Orten zu zelebrieren. Wir sammelten Kräuter und Wurzeln, räucherten -und aßen Beeren. Wir lagen am Rand der Schmetterlingswiese, Herz an Herz, Schoß an Schoß mit IHR, GAIA MA.

Abenteuerlustig folgten wir so mancher Fuchsspur tiefer in den Wald, riefen den Bussard, sangen dem kränkelnden Hollerbusch Lieder -und erfuhren Gefühle tiefer Zugehörigkeit in Felsnischen. Wir begruben einen toten Fuchs unter weißen Steinen und legten Blätter auf sein luftiges Grab.

An jedem Vollmond pilgerten wir zu Mama Wasserfall -meist zu dritt- und versicherten ihr unseren Beistand und Schutz. Wir sangen ihr Lieder in diesen Zeiten der achtlosen Grenzüberschreitung der Heiligkeit und Integrität der Natur. Trommelnd saßen wir am Feuer und schauten von unserem Platz auf der Anhöhe weit übers Land, während die Sonne in spektakulären Purpurtönen unterging…sich schließlich auflösend in ein melancholisches verblassendes Pastell. Der Duft von Palisander, Weihrauch und heiligen Kräutern schickte unsere Träume  mit den Abendwolken auf die Reise.

Wir lagen unter Birken und Kiefern mit Katharina, unserer zauberhaften Waldfee, der dritten in unserem Bunde.  Wir legten Mandalas aus Zapfen, kleinen Zweigen und Blüten, lagen bäuchlings auf den warmen Holzbohlen eines Stegs und ließen flüssige Zeit -Tropfen für Tropfen- in uns hinein träufeln. Frösche quakten im märchenhaften Birkenweiher, während wir einander -an Kiefernstämme gelehnt- kichernd verschmitzte Geschichten aus dem Reich der Kobolde und Feen erzählten und uns gegenseitig mit verrückten Orakeln neckten.

Eines Abends -weit draußen auf der Wiese- bauten wir ein zauberhaftes Tipi, das den Wind und das Licht komplett durchließ. Wir schmückten es mit Lichterketten, Zweigen und Federn -und feierten dann zu viert, gemeinsam mit Iris, der anmutigsten aller Tempeldienerinnen, einen Frauentempel darin.

Welch ein reicher und gesegneter Sommer! Ein Sommer am Herzen Gaias….ein Sommer zu Ehren Gaias!

Ein zartes und doch alles durchwirkendes, unlösbares Band, gewebt aus loyaler und reinherziger Schwesternschaft liegt bereit, aufgenommen und hineingeflochten zu werden in dein tägliches Leben, in dein heiliges Sein. Zur Ehre Gaias und allem, was sie liebt.

Tochter der Erde, wenn diese Worte in deinem Herzen und deinem Schoß resonieren, wenn du dich danach sehnst, dieses zarte, heilige, alles durchwirkende Band mit Gaia zu knüpfen, wenn du dich danach sehnst, eine tiefe loyale Liebesbeziehung mit ihr, der großen Mutter einzugehen und Wege zu finden, sie zu ehren und zu schützen, dann notiere dir jetzt schon den Termin für das GAIA Retreat „Tochter der Erde“ im Juni 2021.

TOCHTER DER ERDE

Ein Retreat für GAIA MA

Allgäu | 20.-23. Juni | 20.-25. Juni

 

3-Tage-Seminar: 320 Euro/ Frühbucherinnen: 280 Euro

5-Tage-Seminar: 420 Euro/ Frühbucherinnen 380 Euro

 

Eine nähere Beschreibung zum Retreat findest du hier!


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