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LILITH ☽○☾ MARIA Mutternächteretreat

Ursprünglicher Preis war: 330,00 €Aktueller Preis ist: 280,00 €.

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Preise ohne Unterkunft und Verpflegung (Klick für mehr Infos)

Mutternächte-Retreat vom 26.–28. Dezember: Nach der Wintersonnenwende begegnen sich Lilith und Maria. Eine Rückkehr zu Wildheit, Würde und Ganzheit.

Beschreibung

Das Mutternächte-Retreat

Eine Begegnung zwischen Nacht und Licht

Die Mutternächte erinnern an eine Zeit, in der Dunkelheit nicht als Mangel verstanden wurde, sondern als Schoß. Als Raum des Werdens.

Jene geheimnisvolle Zeit um die Wintersonnenwende, die in vorchristlichen Traditionen mit den Müttern, den Ahninnen und den weiblichen Kräften des Lebens verbunden war.

Die längste Nacht ist vorüber. Das Licht hat sich bereits gewendet. Und doch ist die Welt noch dunkel.

Wir betreten in diesen Tagen genau diesen Zwischenraum. Diese Schwelle.

Zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Zwischen Loslassen und Entstehen.

Einen Raum, in dem das Mysterium nicht entschlüsselt werden muss, sondern erfahren werden darf.


Lilith und Maria

In diesem Raum begegnen sich zwei mythische weibliche Gestalten.

Lilith und Maria.

Über Jahrhunderte wurden sie als Gegensätze erzählt.

Die Wilde und die Heilige.

Die Dunkle und die Lichte.

Die Verstoßene und die Erhöhte.

Doch vielleicht beginnt ihre eigentliche Geschichte erst dort,

wo wir aufhören, sie gegeneinander zu stellen.

 

Lilith wurde zur Dämonin erklärt.

Maria zur Heiligen gemacht.

Die eine verlor ihren Platz in der Gemeinschaft.

Die andere ihre Verbindung zum Körper.

Die eine wurde gefürchtet.

Die andere verehrt.

Die eine wurde verstoßen.

Die andere erhoben.

Doch Erhöhung ist nicht dasselbe wie Freiheit.

Denn je höher Maria auf den Sockel gestellt wurde,

desto weiter entfernte sie sich von dem, was Frauen menschlich macht:

Von Blut.

Von Lust.

Von Erschöpfung.

Von Wut.

Von Begehren.

Von den unaufgeräumten und lebendigen Seiten des Frauseins.

 

So verlor Lilith die Zugehörigkeit.

Und Maria die Verkörperung.

Beide zahlten einen Preis.

 

Und vielleicht erkennen wir gerade deshalb uns selbst in ihnen.

Denn auch heute erleben viele Frauen diese Spaltung:

Die Angst, zu viel zu sein.

Und die Angst, nicht genug zu sein.

Die Angst, den eigenen Weg zu gehen.

Und die Angst, die Erwartungen anderer zu enttäuschen.

Die Sehnsucht nach Freiheit.

Und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit.

 

In den Mutternächten fragen wir nicht, welche der beiden Frauen den „richtigen“ Weg gewählt hat.

Wir fragen:

Was geschieht, wenn die Wilde und die Heilige einander endlich ansehen?

Was geschieht, wenn der Körper seine Würde zurückerhält?

Und das Licht aufhört, sich vom Dunkel zu trennen?

 

Vielleicht erinnern Lilith und Maria uns an etwas, das älter ist als ihre Geschichten:

Dass eine Frau nie nur Licht war.

Und nie nur Dunkelheit.

Dass sie nie nur Wilde war.

Und nie nur Heilige.

Sondern immer beides.

Und noch viel mehr!

 


Die Bewegung der Mutternächte

Die Mutternächte sind ein Raum, in dem Gegensätze nicht aufgelöst werden.
Sondern gehalten.

Ein Raum, in dem nicht beurteilt wird, wer sein Leben wilder, spiritueller oder bewusster lebt.

Sondern in dem etwas anderes möglich wird:

Das Wiedersehen zweier unterschiedlicher weiblicher Erfahrungen, die lange getrennt wurden.

Und das Erinnern dessen, was jede Frau davon in sich trägt.

 

In diesem Retreat geht es um eine tiefere Bewegung:

In den Körper.
In die Dunkelheit.
In das Nichtwissen, das nichts verlangt.

Vielleicht geschieht nichts Sichtbares.

Vielleicht geschieht etwas Radikaleres:

Dass eine Frau erkennt, wie viel Lebenskraft sie darauf verwendet hat, Licht zu sein.

Freundlich zu sein.
Verständnisvoll zu sein.
Für andere da zu sein.

Dass sie erkennt, wie viel Energie in das Bild geflossen ist, das andere von ihr brauchten.

Und dass sie die Dunkelheit nicht länger als Mangel erlebt.

Sondern als Rückzugsort.

Als Schoß.

Als Raum der Erholung.

Als Ort, an dem sie nichts darstellen muss.

Und vielleicht beginnt genau dort etwas, das lange gefehlt hat:

Nicht eine bessere Version ihrer selbst.

Sondern ihre Ganzheit.

 


Für wen dieses Retreat ist

Die Mutternächte sind für Frauen, die sich nach Lebendigkeit und Würde sehnen.

Nach der Würde im Ja und der Würde im Nein.

Nach der Würde in der Hingabe und der Würde im Widerstand.

Nach der Würde in ihrer Strahlkraft und der Würde in ihrer Verletzlichkeit.

Nach der Würde im Gelingen und der Würde im Scheitern.

Nach der Würde in der Klarheit und der Würde im Nichtwissen.

Nach einem Leben, das nicht davon abhängt, einem Ideal zu entsprechen.

Sondern davon, ganz da zu sein.

Vielleicht spürst du, dass genau das in den letzten Jahren verloren gegangen ist.

Unter Erwartungen.

Unter Ansprüchen.

Unter Bildern davon, wer du sein solltest.

Wenn du also keine Selbstoptimierung suchst.

Und kein weiteres Ablenkungsprogramm.

Wenn du es leid bist, an dir zu arbeiten, als wärst du ein Projekt, das verbessert werden muss,

dann öffnet dieses Retreat einen Raum für dich.

Einen Raum, in dem du nicht gefragt bist, eine leicht verdauliche und angepasste Version deiner selbst zu performen.

Sondern dich mit dem zu zeigen, was jetzt in dir lebendig ist.

Die Mutternächte richten sich an Frauen, die wieder Zugang zu ihrer inneren Vielfältigkeit finden wollen.

Frauen, die der eigenen Wahrnehmung mehr vertrauen und ihr wieder Würde verleihen möchten.

Frauen, die spüren, dass Integrität nicht entsteht, indem man sich weiter optimiert.

Sondern indem man aufhört, sich von sich selbst zu entfernen.


Komm wie du bist

Es gibt keine Erwartungen an dich. Alles sind Einladungen – du darfst jederzeit Nein sagen oder dir eine Pause nehmen.

Du musst nicht sprechen. Du darfst einfach sein, in deinem Tempo.

Du brauchst keine Vorkenntnisse – nur die Bereitschaft, dich einzulassen, gut für dich zu sorgen und dich von einem Kreis erfahrener Frauen tragen zu lassen.

Und ganz praktisch: Du musst nicht auf dem Yogakissen sitzen – ein Stuhl ist ebenso möglich.


Wer kommt zu unseren Retreats

Die Frauen, die zu uns kommen, sind so unterschiedlich wie das Leben selbst.

Sie kommen aus verschiedenen Berufen, Lebenssituationen und Hintergründen. Manche sind spirituell interessiert, andere nicht.

Manche haben Erfahrung mit Selbsterfahrung oder Frauenkreisen, andere besuchen zum ersten Mal ein Retreat.

Was sie verbindet, ist nicht eine bestimmte Weltanschauung, sondern die Sehnsucht nach Tiefe, Verbundenheit und einem ehrlichen Raum für sich selbst.

Dieser Raum ist kein Ort für Dogmen oder Ideologien. Du bist willkommen, unabhängig von Alter, Lebensgeschichte, sexueller Orientierung, spiritueller Prägung oder politischen Ansichten.

Was zählt, ist die Bereitschaft, dir selbst und anderen Frauen mit Offenheit und Menschlichkeit zu begegnen.


Unsere Praxis

Wir gehen mit dem, was da ist.
Mit dem, was sich zeigt – leise, stürmisch, wild oder kaum wahrnehmbar.

Wir lauschen in die Tiefe der Lebendigkeit – nicht um sie zu formen, nicht um sie zu erklären, sondern um ihr Raum zu geben.

Es geht nicht um eine spirituelle Identität, sondern um das unmittelbare Erleben dessen, was jetzt in dir pulsiert – jenseits von Bewertung und Einordnung.

Die Mutternächte öffnen einen Erfahrungsraum, in dem die Dunkelheit ihren Platz zurückerhält.


Raum für Begegnung

Manche Begegnungen geschehen im Kreis.
Andere in der Bewegung.
Viele in der Stille deines eigenen Körpers.

Wir arbeiten mit:

– Embodiment und Wahrnehmung
– Ritual und Integration
– Berührung und Stille
– Ausdruck und kreativer Bewegung
– Raumhalten und echtem Dialog

Es wird Zeiten geben, in denen du gehalten wirst.
Und Zeiten, in denen du dich selbst in deiner ganzen Präsenz hältst.

Nichts muss entstehen.
Nichts muss gelöst werden.

Die Tiefe folgt keinem Plan.
Sie zeigt sich, wenn wir aufhören, sie festzulegen.

Und manchmal geschieht genau dann etwas Einfaches und Radikales:

Du spürst dich wieder selbst.

Seminarort

Allgäuseminarhaus | Uttenhofen 3 | 88299 Leutkirch

Seminarzeiten

Samstag

ab 16:00 Ankommen und Zimmer beziehen

18:00 Abendessen

19:15 Womencircle

Sonntag

8:00 Meditation und sanftes weibliches Erwachen

9:00 Frühstück

10:00 Womencircle/ Weibliche Verkörperungspraxis

13:00 Mittagessen

15:30 Weibliche Verkörperungspraxis

18:30 Abendessen

20:00 Integration/ sanfter Tagesausklang

Montag

8:00 Meditation und sanftes weibliches Erwachen

9:00 Frühstück

10:00 Womencircle/ Weibliche Verkörperungspraxis/ Integration

13:00 Mittagessen

ca. 14:00 Ende

Unser gemeinsamer Rahmen

Dieses Retreat ist ein Erfahrungsraum für Selbsterkundung und verkörperte Praxis.
Es ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Begleitung.

Achtsame, respektvolle Berührung ist Teil unserer gemeinsamen Arbeit. Sie kann Lebendigkeit und innere Wärme wieder freier fließen lassen.

Dabei gilt immer: Deine Grenzen stehen an erster Stelle. Du entscheidest jederzeit selbst, was für dich stimmig ist.

Wenn du jedoch spürst, dass dich Berührung im Moment stark verunsichert oder überfordert, könnte dieses Setting vielleicht nicht das richtige für dich sein.

Und wenn du unsicher bist, melde dich gern – wir schauen gemeinsam, ob dieser Raum dich gerade gut unterstützen kann.