Das Herzstück unseres gemeinsamen Raumes

Wir sind hier, um dem Leben zu begegnen.


Alles, was wir hier tun, dient der Beziehung.
Zur Natur.
Zu uns selbst.
Zueinander.
Zum Leben.
Das ist der Boden, aus dem alles andere wächst.

Aus dieser Haltung entstehen unsere gemeinsamen Vereinbarungen

1. Würde

Jede Frau ist mehr als das, was wir in einem einzelnen Moment von ihr sehen.

2. Beziehung

Wir bleiben mit dem, was geschieht, in Beziehung.

3. Eigenverantwortung

Jede Frau sorgt gut für sich selbst und achtet ihre eigenen Grenzen.

4. Güte

Wir begegnen einander mit Wohlwollen und Menschlichkeit.

5. Präsenz

Wir vertrauen auf unser pures Dasein. Keine muss sich selbst erklären, keine muss andere reparieren.

6. Respekt

Wir hören zu, ohne zu analysieren, zu beraten oder zu bewerten.

7. Vertraulichkeit

Was im Kreis geteilt wird, bleibt im Kreis.

8. Heiliger Raum

Wir ehren den gemeinsamen Raum durch Pünktlichkeit, Präsenz und die Art, wie wir einander begegnen.

Als Leiterinnen stehen wir nicht außerhalb des Menschseins

Auch wir als Leiterinnen stehen nicht außerhalb dessen, was in einem solchen Raum geschieht.

Wir halten den Rahmen und tragen dafür eine besondere Verantwortung. Und zugleich sind wir Menschen innerhalb des Geschehens.

Auch wir können berührt werden. Auch wir können einen Moment lang aus unserer Mitte geraten, etwas nicht sofort erfassen oder erst später verstehen, was gerade geschehen ist.

Augenhöhe bedeutet für uns deshalb auch, einander nicht festzulegen.

Nicht auf einen schwierigen Moment.
Nicht auf eine Reaktion.
Nicht auf eine Facette, die gerade sichtbar geworden ist.

Kein einzelner Moment erzählt die ganze Wahrheit über einen Menschen.

Das gilt für jede Frau in diesem Raum.
Und es gilt auch für uns.

Wir erwarten keine Perfektion voneinander. Was wir jedoch voneinander erwarten dürfen, ist die Bereitschaft, Verantwortung für das Eigene zu übernehmen, hinzuschauen und – wo es notwendig ist – wieder in Beziehung zu treten.