MARIA MAGDALENA

 

maria magdalena 2020

   13. –  15. April im Allgäuseminarhaus

 

MARIA MAGDALENA, wer war sie wirklich?

Die wohlhabende Frau von edlem Geblüt, nicht nur Begleiterin, sondern Mäzenin Jesu,  Eingeweihte und Betreiberin einer weiblichen Mysterienschule und Hohepriesterin des Isiskultes…all das haben wohl die meisten von uns  wohl nicht in ihr vermutet?
Ist es möglich, dass sie es war, die Jesus lehrte? Und nicht umgekehrt?
Dass sie ihn in weibliche Weisheits -und Mysterienlehren einweihte?
Dass sie ihn nachhaltig sensibilisierte für die Ungerechtigkeit des Patriarchats und das zerstörerische Potential von Frauenfeindlichkeit?

Die Verbannung der großen Göttin und die Verfolgung ihrer heiligen Priesterinnenschaft waren bereits zu Jeshuas und Maria Magdalenas Zeiten in vollem Gange. Vor allem Männer hatten sich zu dieser Zeit schon längst vom weiblichen Weltbild, weiblicher Mystik und weiblicher Metaphysik abgewandt -und begannen, sie mehr und mehr ins Gegenteil zu verkehren und zu verteufeln.

Maria Magdalena kann uns Frauen heute mehr denn je als Landkarte weiblichen Erwachens dienen.

Maria Magdalena war eine freie, gebildete und unabhängige Frau. Eine Frau, die auf ihre Art Einfluss nahm und ihre weiblich-metaphysische Weltanschauung unbeirrbar -und standfest wie ein Turm- nicht zuletzt auch durch ihr pures Sein und integres Handeln vermittelte. Maria Magdalena schöpfte -als eine Eingeweihte und Hohepriesterin der uralten Mysterienkulte der Isis-  tief aus der weiblich-mystischen Quelle. 

Ließ sich ihr geliebter Gefährte Jesus, der Sohn SOPHIAs, der große Hoffnungsträger des Weiblichen von ihr in weibliche Metaphysik einweihen um das weibliche Paradigma in der Welt neu zu bekräftigen?

Wie so oft in den Übergangszeiten von uralten Mythen zur Religion vermischen sich hier  die Ebenen: Jesus und Maria Magdalena waren nach mystischem Verständnis beide Verkörperungen der Weisheitsgöttin Sophia, andererseits auch Menschen aus Fleisch und Blut mit einer Biographie.

Um das Mysterium tiefer zu erfassen, muss man also die linearen und einsamen Pfade des Logos verlassen und in eine erweiterte Wahrnehmung von Wirklichkeit, also dessen, was wirklich wirkt, eintreten.

Hätte sich die Initiation Jesu tatsächlich vor 2000 Jahren so zugetragen, hätte sie der gesegnete Nährboden für eine neue Ära des männlich-weiblichen Miteinanders werden können, wäre es nicht so fatal anders gekommen. Aber vielleicht war es einfach wichtig, dass Frauen und Männer noch tiefer  in den Schmerz des Unverständnisses und des Getrenntseins eintauchen mussten, um diese große Sehnsucht nacheinander sowohl auf körperlicher als auch mystischer Ebene noch intensiver zu entfachen.

Wie auch immer: Im Auferstehungsmythos, ihrem „Rendezvous zwischen den Welten“, besiegelten Maria Magdalena und Jesus auf gewisse Weise ihre heilige Union -über Zeit und Raum hinweg- für alle Ewigkeit.

Heilung und Transformation durch die Heilige Union des Komplementären

Durch die Überlieferung des Auferstehungsmythos weist uns das heilige Paar nachhaltig und mit zunehmender Dringlichkeit auf die immense Transformationskraft und Heilwirkung der heiligen Union in größeren Zusammenhängen hin:

Die heilige Union

  • von weiblichem Prinzip und männlichem Prinzip
  • von Mutter Erde mit Vater Himmel
  • von Materie und Geist
  • von Sophia und Logos
  • von Körper und Verstand
  • von erotisch kreativer Kundalinikraft und stillem klaren Gewahrsein

Das Wissen um die göttlichen – im Weiblichen verankerten- Zyklen, die sowohl das Lichtvolle, das Wachstum, das Erwachen, als auch die tief greifenden Transformationsprozesse von Sterben und Tod, -die Abgründe der menschlichen Existenz- mit einbeziehen… wird von Jesus und Maria Magdalena neu im menschlichen Geist verankert.

Im Auferstehungsmythos Jesu werden Erinnerungen an  den uralten vorchristlichen Mythos des sterbenden Sonnengottes wach: der Sohn der zeitlosen Göttin, der, gemäß des ewigen Zyklus von Werden und Vergehen, hinabsteigen muss in das Reich des Todes… und wenn es an der Zeit ist, aufersteht  um gemeinsam mit der jungfräulichen Göttin die heilige Hochzeit des Männlichen mit dem Weiblichen zu feiern…

Maria Magdalena und Jesus hatten sich gemeinsam auf einer tiefen Ebene dazu verpflichtet, den Menschen die weibliche Kraft und Weisheit, den weiblichen Teil der Göttlichkeit zurückzubringen.

Jahrtausendelang konnte diese weibliche Kraft und Weisheit jedoch nur im Untergrund lebendig gehalten werden….eine heilige Flamme, gleichsam von weisen Männern und Frauen, heimlich gehütet und genährt,  während sie „an der Oberfläche“ der menschlichen Geschichte („His Story“) vehement und systematisch  von einem äußerst patriarchalisch auftretenden Gott und seiner männlichen Gefolgschaft  fortschreitend eliminiert, ins Gegenteil verkehrt, verleugnet und schleichend aus dem kollektiven Selbstverständnis verbannt wurde.

Nichtsdestotrotz ist gerade jetzt in dieser Zeit des umfassenden geistigen und spirituellen Umbruchs diese Kraft wieder zu spüren:

Das weibliche Paradigma kommt zurück…

Weibliche Weltanschauung, weibliche Werte und Qualitäten drücken sich sowohl durch Frauen als auch durch Männer aus -und ziehen unaufhaltsam ein ins Kollektiv.

Eine große Sehnsucht bricht sich Bahn: Die Sehnsucht von Frauen und Männern nach Gemeinsamkeit und Verbundenheit, einander zugewandt -als Gefährten und Liebende.

Eine Sehnsucht nach authentischer Spiritualität und echter Begegnung auf Augenhöhe, nach Entwicklung, sowohl in der Beziehung als Paar, als auch in erweiterten Lebensgemeinschaften oder Zusammenschlüssen.

Eine Sehnsucht nach authentischen, kreativen und lustvollen Beziehungen, die tragen und nähren, weil Frauen und Männer gleichermaßen bereit sind, komme, was wolle, aus ihrer Verletzlichkeit und Integrität heraus, das, was gemeinsam an Dynamiken freigesetzt wird, auch gemeinsam zu halten und zu heilen:

Beziehungen, die es uns erlauben, zusammen zu brechen und wieder aufzustehen, nicht weiter zu wissen… und trotzdem da zu bleiben:

Zu lieben -no matter what!

 

Maria Magdalena und Jeshuah werden uns im Retreat darin einweihen, wie unser Körper zum Gefäß der Liebe und Bewusstheit werden kann

 

Mittels wunderbar weiblichen Verkörperungspraktiken wirst du:

Licht in das rigide Erbe übernommener patriarchalischer Dynamiken und Strukturen bringen und in der warmen Bewusstheit des Herzens schmelzen lassen

Deinen inneren Altar der Hingabe reinigen und die Stricke deiner subtilen, patriarchal-religiösen Prägung lösen

Maria Magdalena und Jeshuah in einer verkörperten Erfahrung begegnen…

Vergebung praktizieren mit deinem „äußeren“ geliebten Gefährten, deinem männlichen Gegenüber…und dem Männlichen an sich -während du gleichzeitig deine eigenen Grenzen respektierst und klar in deiner Unterscheidungskraft bleibst.

Aus deiner tiefen weiblichen Quelle heraus…. spirituelle Klarheit, Ausrichtung und Führungskraft erfahren…. empfänglich, berührbar und voller Hingabe.

…und das alles auf eine völlig natürliche, selbstverständliche Weise…

 mit allen Sinnen!

Ich freue mich auf ein Fest der Freude, Ekstase und Befreiung!

Bist du bereit?

Dann sei willkommen, Schwester, im Kreis der erwachenden Frauen.

~ Claudia@womanessence

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Unser Morgen beginnt mit weiblicher Meditation und sanften Körperübungen.

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Unsere  Praxis:

Einander in dem heilenden Raum jenseits von Worten begegnen…durch inspirierende Fragen unsere inneren Grenzen erweitern…Lauschen…uns dem Moment hingeben….einander achtsam und respektvoll halten und gehalten werden … uns tief in wohltuende weibliche Berührung entspannen….In die Natur gehen…Tanzen, Lachen, Weinen, köstlich speisen…Allem, was sich aus dem jeweiligen Moment ergibt, Raum geben.

PS: Ganz gleich, ob du zum Retreat kommst oder nicht, ich empfehle dir wärmstens die Bücher von Christa Mulack:

Maria Magdalena Apostelin der Apostel

Der veruntreute Jesus

Termin: Ostermontag, 13. April – Mittwoch 15. April

Seminarkosten:      220 €

Frühbucherinnen: 180 € (Anmeldung und Bezahlung bis 12.03.2020 )

Hinzu kommen noch Übernachtungs-und Vollverpflegungskosten von insgesamt

ca. 130 € (DZ) – 150 € (großes EZ) Euro für beide Tage, die du direkt dem Seminarhaus entrichtest.

Details zur Verpflegung im Anmeldebogen:

ANMELDUNG Maria Magdalena Retreat 2020

Für die Buchung sende mir bitte den ausgefüllten Anmeldebogen per E-Mail (ctaverna@gmx.de) oder Post zu. Die Kontodaten für die Überweisung findest du ebenfalls im Anmeldeformular.

 

Dieses Retreat  ist inspiriert von der Frauentempelarbeit nach Chameli Ardagh, www.awakeningwomen.de

Es ist für alle Frauen, die auf der Suche nach ihrer weiblichen Kraft und Wahrheit sind.

Hier findest du einige Teilnehmerinnen-Feedbacks zu  bisherigen Retreats und Frauentempeln.

Hinweis: Dieses Retreat ist keine Traumatherapie.Wenn du dich psychologisch auf irgendeine Weise instabil fühlst oder wenn du gerade durch eine ernsthafte Krise gehst, ist dieses Retreat für dich nicht geeignet.

In unserem Kreis praktizieren wir sehr viel mit respektvoller Berührung, um Präsenz in unsere Körper zu bringen und die Fähigkeit zu entwickeln, mehr Lebensenergie durch uns hindurch fließen zu lassen. Deine ganz persönlichen Grenzen werden natürlich stets respektiert, aber wenn du starke Widerstände gegen Berührungen spürst, ist dieses Retreat eher nichts für dich.

Wichtig: Bitte plane im Anschluss an das Retreat möglichst ein paar ruhige Tage ein. Im Retreat kommt viel Energie in Bewegung und verstopfte Kanäle im Körpersystem öffnen sich. All diese Veränderungen möchten gut integriert werden, damit sie dir anschließend in ihrem vollen Potential zur Verfügung stehen können.

Bild: Unsplash CCO