Bewusstseinswandel

von Inaqiawa
470572_694579800567992_1357779837_o

Liebe Seelenschwestern, Herzensbrüder und Wegbegleiter in der neuen Zeit!

Viele fragen sich, wann denn nun der ersehnte Wandel vollzogen … wann unsere Welt endlich eine bessere sein wird? Dieser ersehnte Wandel wird kein Wandel im Außen sein. Die Veränderung im Außen kann nur eine Folge des Wandels in unserem Inneren sein. Und wir können nicht darauf warten, wir können ihn nur selber in uns gestalten. Dieser Wandel ist ein Bewusstseinswandel in unseren Köpfen und er erfordert eine Menge Mut! Um den Wandel zu gestalten braucht es unseren Mut, die Illusion, in der wir leben, die uns als Wirklichkeit und Wahrheit verkauft wird, zu erkennen, zu durchschauen und aus ihr auszusteigen. Und dies wiederum erstmal nur im Innern, als eine bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Zustands

… die äußerlichen Folgen zeigen sich danach. Wenn wir aus der Illusion ausgestiegen sind, haben wir die Chance zu unserer eigentlichen Natur zurückzukehren und damit die Absurdität unseres derzeitigen Lebens zu beenden.

Viele Menschen erleben diese Zeit wie eine Sackgasse, an deren Ende sie stehen … das ist ein wunder-volles Bild, denn Sackgassen haben den großen Vorteil, dass wir an deren Ende einfach nur eine Wendung um 180° machen müssen und schon sehen wir, was hinter uns liegt und wir können daraus lernen. Wir können den zurückgelegten Weg überprüfen und feststellen, an welchen Punkten wir Abzweigungen über-sehen haben und an welchen Stellen wir nun einen anderen Weg einschlagen wollen. Dabei gilt für mich zur Bestimmung das einfache Kriterium meines inneren Gefühls. Fühlt sich dieser Weg gut an oder fühlt er sich nicht gut an. Wir wurden in der Vergangenheit systematisch verunsichert, so dass in vielen dieses gesunde Gefühl nicht mehr vorhanden ist oder sie ihm einfach nicht mehr trauen.

Habt den Mut, Eurer inneren Stimme wieder zu vertrauen und als Euren ganz persönlichen Maßstab anzusehen! Kümmert Euch nicht darum, was politisch korrekt ist, denn das ist der Irrweg schlechthin. In der „political correctness“ von heute steckt ja bereits die Manipulation, die uns von unserem eigenen Weg abbringen und auf den gewünschten Weg bringen soll. Es ist an der Zeit, den Mut für einen eigenen Weg aufzubringen. In allen Zeiten riefen die großen Philosophen zum zivilen Ungehorsam auf. Ich bin zwar keine große Philosophin, doch bin ich der tiefen Überzeugung, dass es wieder einmal Zeit für zivilen Ungehorsam wird.

Ich möchte einige Aspekte unseres Lebens aufführen, in denen wir einer totalen Illusion erliegen und die es zu durchschauen gilt. Die ausgewählten Bereich haben auf gar keinen Fall einen Anspruch auf Voll-ständigkeit und auch in ihrer Reihenfolge stellen sie keine Prioritäten dar. Es sind lediglich Impulse und Anregungen, die Euren Mut herausfordern sollen, „Dinge“ anders zu denken.

Unser Verständnis von Demokratie

Ich dachte immer, Demokratie wäre eine Regierungsform, die das sogenannte „Volk“ mit seinen Wünschen und Meinungen berücksichtigt und in dem auch das Volk, also wir alle, zu bestimmen hätte. Dass eine Demokratie in ihrem ursprünglichen Sinne etwas ganz anderes ist, habe ich erst viel später gelernt … und sehe jetzt, dass die Vermischung von Worten und ihren Definitionen von Regierungsseite ganz offen-sichtlich auch gewollt ist … es ist sehr spannend, den Bedeutungen der Worte mal auf den Grund zu gehen und es unterstützt meinen tiefen inneren Wunsch, unsere Sprache eindeutiger und auch differenzierter zu benutzen. Worte sind Schwingungen und haben ihre Wirkung. Wenn wir also eine Demokratie leben wollen, dann braucht es den Mut, sie im Kleinen, in unserem nahen Umfeld umzusetzen. Denn nur dort kann sie in ihrer reinen Form positiv wirken. Das bedeutet aber auch, sich dem zentrierten politischen Geschehen zu entziehen.

Wirtschaft und Geld

Immer mehr, immer größer, immer neuer … wir alle wissen, dass das nicht gut gehen kann … sich gegen diesen Trend zu stellen – auch das braucht Mut. Nämlich den Mut, sich zu fragen: was brauche ich wirklich von all dem, was ich habe und/oder mir wünsche. Um uns herum wird eine Welt des Begehrens aufgebaut, die zur gleichen Zeit einen ständigen Mangel in uns erzeugt und uns damit weiter antreibt, diesem „Spiel“ zu folgen. Es gibt eine wundervolle Stelle in dem Film „AWAKE“, an der deutlich gemacht wird, dass wenn wir für einen Moment Befriedigung erlangen, weil wir ein Ziel erreicht haben, es in Wirklichkeit nicht das Erreichen des Ziels ist, das uns befriedigt … viel mehr ist nach dem Erreichen eines Zieles für einen kurzen Moment kein neues Ziel da und dieser Moment macht uns zufrieden. Das bedeutet in der Konsequenz, dass es der Zwischenraum zwischen dem Erreichen eines Zieles und der Fixierung des nächsten Ziels ist, also die Zufriedenheit dazwischen oder darunter liegt … ohne ständig von einem Ziel zum nächsten zu stolpern, könnten wir unsere Zufriedenheit andauernd spüren … was für eine wundervolle Vorstellung und Erfahrung, wenn wir uns denn trauen, unsere (meist materiellen) Wünsche und Ziele aufzugeben. Fülle und wohl-stehen ist keine Angelegenheit des Kontostandes, sondern ein inneres Gefühl der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben.

Notwendigkeit von Erwerbsarbeit

Aus dem oben genannten „Spiel“ ergibt sich ein Hamsterrad, das uns glauben lässt, wir Menschen wären mit der Notwendigkeit von Erwerbsarbeit auf die Welt gekommen. Das ist absurd … aber gewollt, denn die Erwerbsarbeit hat einen sozialen Stellenwert erhalten, so als wäre sie bereits ein Wert an sich … das ist völlig absurd. Das einzige, das durch die Erwerbarbeit garantiert ist, ist eine Art Beschäftigung, die uns vom Wesentlichen unseres Mensch-Seins ablenkt. Müde und geschafft von der Erwerbsarbeit – die für viele Menschen immer noch eine Qual darstellt – fallen wir abends ins Bett und haben keinen freien Raum mehr für die Dinge, die unser Leben schön machen könnten und für die Aspekte der Entwicklung, die uns zu freien und all-mächtigen Wesen auf diesem Planeten machen könnten. Bringen wir also wieder den Mut auf, uns mit der wirklichen Entwicklung der Menschheit zu beschäftigen und mit unserer eigenen Größe in Kontakt zu gehen.

Familienpolitik und polyamoröses Sexualverhalten

In den Mainstream-Medien herrscht eine Stimmung der gewollten Verwirrung in Bezug auf Familienpolitik und Sexualität. Das Thema ist so vielfältig, dass ich hier nicht auf Details eingehen kann. Der unten genannte Beitrag von Frau Neubronner bietet aus meiner Sicht einen sehr guten Überblick für alle, die dieses Thema weiter verfolgen und intensiver durchleuchten wollen. Sie geht insbesondere auch auf die Situation unserer Kinder ein.

Mir persönlich begegnet gerade in den letzten Monaten immer wieder das Thema „polyamoröse Sexualität“. Grundsätzlich bin ich dafür, dass jeder Mensch das lebt, was sie oder ihn glücklich macht. Und das ist genau der springende Punkt. Ich erlebe viele Frauen, die polyamoröse Beziehungen eben nicht glücklich machen, aus einem Gefühl der Bedürftigkeit aber dennoch eine solche Beziehung leben oder besser vielleicht sogar: erdulden. Ich wünsche diesen Frauen den Mut, diesem Trend zu widerstehen und genau zu prüfen, was ihre eigenen Beweggründe sind und niemals gegen ihre innere Stimme zu handeln. Vertraut Eurem eigenen Maßstab von dem, was sich gut anfühlt und was nicht. Wenn wir unserem „emotionalen Leitsystem“ im Sinne von „fühlt sich gut an oder fühlt sich nicht gut an“ folgen und dies als unseren ganz persönlichen Maßstab für unsere Entscheidungen anlegen, wird sich unsere Schwingung aus dem Mangel in ein gutes Gefühl anheben und damit die Fülle und Zufriedenheit in unser Leben bringen … egal, was die anderen sagen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen Mut und Zuversicht

~ Inaqiawa

Hier kannst du Inaqiawa´s wöchentliche Impulsbriefe anfordern: http://www.inaqiawa.net/hier-impulsbriefe-anfordern.html
Bild: Karl Hirning

~~~

Lust auf eine nährende und inspirierende Auszeit im Kreise von Frauen?

Hier findest du alle aktuellen Womanessence-Frauenretreats

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s