Die Entstehung des Universums

von Mag. Werner J. Neuner

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Die Frage nach der Entstehung des Universums wurde bis vor kurzem  alleine mit einem (männlichen) Startimpuls erklärt, dem Urknall. Doch genauere Untersuchungen zur Spiralform unserer Milchstrasse, sowie zu den Bewegungsmustern der Galaxien haben gezeigt, dass damit etwas ganz und gar nicht stimmen kann. Man hatte etwas ganz Wesentliches übersehen!

Heute weiß man, dass es da etwas gibt, eine immense Kraft und Energie, welche dem Universum und den Galaxien überhaupt erst jene Gestalt gibt, die sie haben.

In der Astronomie spricht man von der „dunklen Materie“ und der „dunklen Energie“, welche bereits vor dem Urknall da waren. Es existierte also seit jeher bereits ein Urgrund, ein Nährboden, in dem der männliche Startimpuls (der Urknall) fruchten konnte. Und aus diesem Urgrund heraus wurden das Universum und alles Leben geboren. Dieser Urgrund ist es, der dem Universum und dem Leben erst Form und Gestalt verleiht.

Diese „dunkle Materie“, dieser Urgrund macht etwa 95% (!) des Universums aus. Dadurch, dass wir uns bislang bloß auf das, was außen sichtbar und messbar ist, beschränkt hatten, haben wir einen Großteil des Ganzen völlig übersehen.

Der sogenannte „einzige und alleinige Schöpfer des Himmels und der Erde“ ist ein einsamer Mann. Wen wundert es dann, dass er derart rachsüchtig, unberechenbar und abhängig davon ist, angebetet und verehrt zu werden?

Der Paradigmenwechsel besteht darin, den alleinigen Schöpfer und Herrscher über uns zu entmachten. Wenn wir ihm in unserer Vorstellung eine sinnliche Göttin zur Seite stellen, mit der er sich voller Lebenslust sexuell vereinigt, wird er sich mit lebensbejahenden Energien aufladen. Er wird von seinem alleinigen Machtanspruch ablassen und sich gemeinsam mit uns darüber freuen, wenn wir das Leben genießen. Er wird nicht mehr eifersüchtig sein auf die Mutter Erde, wird uns nicht mehr befehlen, sie uns untertan zu machen. Er selbst wird beginnen, das Leben und den weiblichen Urgrund derart zu ehren, zu achten und zu lieben, wie es diesem zusteht.

Und für uns selbst wird der Weg zu einer neuen, liebenden Beziehung zur Mutter Erde offen stehen. Wir werden die Lieder der Mutter Erde wieder hören und singen. Wir werden allmählich begreifen, was es bedeutet, „Mann zu sein“ und was es bedeutet „Frau zu sein“. Auf diesem Nährboden kann die Heilung der Liebe zwischen den Geschlechtern neu erblühen.

Haben wir den Mut dazu?

~ J.W.Neuner, http://http://www.meinthema.com/de/wernerneuner/wernerneuner

Der vollständige Artikel ist hier zu lesen: http://http://blog.viciente.at/der-paradigmenwechsel/

Bild: Karl Hirning

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